Nach Pflichtsieg wieder in der Spur


Weibliche B-Jugend schlägt Uslar 32:16:

Erwartungsgemäß hat die weibliche B-Jugend beim Tabellenvorletzten HSG Schoningen/Uslar/Wiensen gewonnen. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge hat die Mannschaft von Trainer Jan Schild so vorerst zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Mit Emily Keppler, Marie Tektonidis, Julia Mündemann und Alina Groneberg fehlten vier Spielerinnen krankheitsbedingt. Nuri Moschner, Julia Wedemeier, Marie Rettberg und Jasmin Braun kränkelten unter der Woche ebenfalls. Sie standen dennoch, wenn auch noch leicht angeschlagen, zur Verfügung.

9:0-Lauf in der Anfangsphase

Dass die Personalsorgen eigentlich gar keine waren stellten die Rosdorferinnen früh in der Partie unter Beweis: Nachdem die Gastgeberinnen zum Auftakt trafen (0:1, 3. Minute) legten die HG-Mädchen schell einen 9:0-Lauf hin (9:1, 14. Minute). Vor allem Julia Wedemeier ließ sich nichts anmerken, zeigte sich gewohnt stark und steuerte vier ihrer insgesamt neun Treffer innerhalb der ersten Viertelstunde bei. Uslar konnte den HG-Lauf in der Folgezeit zwar zunächst wieder stoppen und verkürzte, doch die Rosdorferinnen führten zur Pause immer noch deutlich: 13:7.

„Unspektakuläre Partie“

Im zweiten Durchgang bauten die HG-Mädchen den Vorsprung kontinuierlich aus. Nuri Moschner, mit 10 Toren am Ende beste Schützin, Myleene Herbold am Kreis (4), sowie Luisa Scharbatke auf Außen (6) erwiesen sich allesamt als Treffsicher. Auch Torhüterin Braun machte auf sich aufmerksam: Insgesamt wehrte sie vier von fünf 7-Metern ab. Nach 20:9 (33. Minute), 26:12 (39. Minute) und 30:14 (42. Minute) setzte Nuri Moschner mit ihrem zehnten und letzten Treffer zwei Minuten vor Abpfiff den Schlusspunkt in einer letztendlich „unspektakulären Partie“, wie Trainer Jan Schild die Begegnung nach Abpfiff bezeichnete. „Das war heute eine gelungene Mannschaftsleistung, die uns nach zuletzt 1:3 Punkten hoffentlich zurück in die Spur bringt“, so Schild weiter.

Kommenden Sonntag gastieren die B-Mädchen dann bei der HSG Oha. Zwei Punkte sind erneut fest eingeplant, der Sieg ist Pflicht.

HGRG: Braun – Scharbatke (6), Moschner (10/1), Otto (3), Neef, Wedemeier (9), K. Keppler, Herbold (4), Heinlein, Rettberg.

Beste HSG: Rackwitz (8), Meroth (6/1)

Filip Donth (Foto: Jan Bergolte/Archiv)

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